Das erste Problem das wir hatten war eine überspringende Kette nach einer kurzen ersten Probefahrt. Die Hinterachslager waren etwas lasch angezogen. Die Lenkung funktionierte auf Anhieb sehr gut, sprach jedoch auf der hintersten Position sehr direkt an.
Bei der 2. Probefahrt wurde auch ein Vollgastest durchgeführt. Die fahrende Bierkiste erreichte gute 80 km/h. Auch hier keine Probleme mit der Lenkung, allerdings sind wir dann zum Testen auf die Mittelposition der Lenkstange gewechselt. Das Ansprechen der Lenkung ist jetzt nicht mehr so spontan aber immer noch sportlich direkt. Die Bremse funktionierte einwandfrei, die Scheibengröße von 120mm ist vollkommen ausreichend. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Hinterreifen enormen Abrieb vor allem bei Bremsspuren haben. Nach nur ein paar Fahrten schaute hinten die Leinwand und auch gleich der Schlauch heraus. Auf der Vorderachse halten sie doch eine bestimmte Zeit recht wacker durch. Die Hinterräder wurden durch Scooterreifen ersetzt und halten deutlich besser stand. In der Größe 3.00-4 gibt es zudem noch Heuwenderreifen, Balkenmäher-, Kleintraktorenreifen und Quadreifen. Die Quadreifen sind Stollenreifen und sicherlich im Schnee Top, allerdings vorne Heuwenderreifen und hinten Balkenmäherreifen wäre auch eine Schau! Das nächste Problem dass dann nach mehreren Fahrten auftrat war schon gravierender. Unsere erste Hinterachse war zwecks Gewichtsersparnis aus einem 22er Edelstahlrohr im Mittelteil gebaut. Links und Recht die beiden Radaufnahmen waren massiv und am Rohr angeschweißt. Der Motor entwickelte eine solche Kraft dass es die Achse durch ein Überspringen der Kette verbog. Die Achse wurde durch eine neue mit einem 25er Vollmaterial ersetzt. Eine weitere Kleinigkeit sind einige gelockerte Muttern vom Tank, Regler und dem Hinterachsritzel. Hier wurde beim Service auf Selbstsichernde Muttern und Federringe zurückgegriffen.