Sie wollen einen alten Anhänger restaurieren oder gleich einen neuen bauen? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir hatten folgendes Problem: Wir bekamen einen alten Anhänger mit Wohnaufbau sehr günstig zu kaufen. Der Wohnanhänger war ca. 25 Jahre alt und nicht mehr der beste.
Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Also heimgezogen und erst mal abgestellt. Das Dach war undicht, aber nicht erst seit kurzem
wie sich später herausstellen sollte. Im Winter haben wir deshalb eine Plane über den Wohnanhänger gespannt und gehofft das sie nicht davonfliegt. Im Frühjahr wollten wir dann eigentlich den Anhänger restaurieren. Die Möbel wurden ausgebaut, die Innenverkleidung abmontiert um das Innenleben genauer zu untersuchen. Das war dann nicht gerade ermunternd. Im hinteren Teil war die Dachkonstruktion die wie der gesamte Aufbau aus Holz bestand morsch und durchgefault. Die Aussenhaut bestand aus Aluminium, die Konstruktion aus Kantholz und Innen war der Wohnanhänger mit dünnen Preßplatten verkleidet. Auch die Bodenkonstruktion die aus Holz bestand war sehr schlecht. Das war dann doch entmutigend, wir haben die weitere Restauration vorerst auf Eis gelegt. Wieder ein Jahr später haben wir beschlossen den Anhänger nicht zu restaurieren sondern einen neuen Aufbau selber zu bauen. Der Wohnanhänger war ja weit über 6m lang, hatte ein max. Gesamtgewicht von 1200 kg. Er hatte eine Achse mit Zwillingsbereifung und Auflaufbremse. Wenn wir die Achse und Zugeinheit weiter verwenden wollen, würde der Anhänger gut 6m lang werden. Um Gewicht zu sparen kam deshalb nur eine einfache Platte in Frage in Leichtbauweise.